Wohlfühlen mit LED

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Schöner leben – mit dem richtigen Licht

Physikalisch gesehen ist Licht nur der sichtbare Teil der elektromagnetischen Strahlung. Doch es ist viel mehr, denn es wirkt sich auf unsere Gesundheit aus und beeinflusst unsere Stimmung. Das gilt vor allem für elektrisches Licht, mit dem sich Räume und Bereiche völlig unterschiedlich inszenieren lassen. Gute Planung und die sorgfältige Auswahl der passenden Leuchten und Leuchtmittel ist daher besonders wichtig. Die energiesparende LED-Technologie schafft hier tolle Möglichkeiten. Und ein noch schöneres Leben.


Gut geplante LED-Beleuchtung


  • erzeugt Atmosphäre

    schafft einen harmonischen Raumeindruck

  • gestaltet Ihre Räume

    gliedert den Raum in einzelne Bereiche

  • wirkt sich positiv auf Körper und Seele aus

    ist auf die Tätigkeiten im Raum abgestimmt

  • spart Energie bei hohem Lichtkomfort

    spart Energie, ohne auf Komfort zu verzichten

Was Sie bei der Lichtplanung berücksichtigen sollten, haben wir hier für Sie zusammengefasst.

Das Licht zum Raum

Das Licht zum Raum

Bei der Möblierung eines Raumes gehen wir meistens sorgfältig zu Werke. Wir überlegen uns, wofür wir das Möbelstück nutzen wollen, wo es im Raum platziert werden soll und testen seine Funktion.

Die gleiche Sorgfalt erfordert die Beleuchtung eines Raumes. Je nach Auswahl der Leuchte und des Leuchtmittels können wir Stimmungen und Funktionsbereiche schaffen. Nach oben gerichtetes Licht lässt Räume größer wirken, Strahler akzentuieren Dinge, die Ihnen wichtig sind, und helle Tischleuchten eignen sich zum Arbeiten.


Auch die Helligkeit der Leuchtmittel wirkt sich auf die Stimmung aus. Helles, kühles Allgemeinlicht, wie es Energiesparlampen bieten, ist toll für die Werkstatt oder zum Putzen, eignet sich aber nicht unbedingt für romantische Abende. Hier ist weiches und warmes Licht deutlich besser geeignet. Moderne LED-Leuchtmittel und passende LED-Leuchten bieten uns hier nahezu unbegrenzten Spielraum.

 

Die drei Funktionen der Beleuchtung

Um die passende Leuchte mit dem richtigen Leuchtmittel auszusuchen, ist es hilfreich, erst einmal die Funktion festzulegen. Wozu soll die Beleuchtung dienen? Grob lassen sich drei Funktionen unterscheiden.

 

 

 

Die Grundbeleuchtung

1Die Grundbeleuchtung

Eine zentrale Deckenleuchte, ein Wandstrahler oder ein Deckenfluter mit einem hellen Leuchtmittel schafft eine gute Grundbeleuchtung. Diese können zwar mit Energiesparlampen ausgestattet werden, doch nicht jeder ist ein Freund der meistens kühlen Lichtfarbe. LED-Lampen können hier mittlerweile wunderbar eingesetzt werden. Sie strahlen auf Knopfdruck in voller Helligkeit und bieten mit einem leistungsstarken Leuchtmittel perfekte Sicht. Als LED-Panel liefern sie angenehmes und breit streuendes Hintergrundlicht.

Die Akzentbeleuchtung

2Die Akzentbeleuchtung

Betonung, Gliederung, Spannung – das ist das Ziel von Akzentlicht. Damit setzen Sie besondere Möbel- oder Dekorationsstücke gekonnt in Szene, schaffen stimmungsvolle Lichtinseln im Raum oder betonen architektonische Besonderheiten.

LED-Strips, also streifenförmig angeordnete Dioden auf flexiblem Trägermaterial, sind hierfür perfekt geeignet. Sie werden häufig zur indirekten Beleuchtung in Vitrinen oder hinter Möbeln eingesetzt und sorgen mit dem Spiel zwischen Licht und Schatten für eine spannende Raumstimmung.

Spots eignen sich für die gezielte Beleuchtung von Bildern, Skulpturen oder sonstigen Elementen. Sparsame LED-Leuchtmittel, die in herkömmliche Strahler eingeschraubt oder -gesteckt werden können, machen die Inszenierung wirkungsvoll und kostengünstig. Als Faustregel gilt: Akzentlicht sollte ungefähr dreimal so hell sein wie Hintergrundlicht.

Die Arbeitsbeleuchtung

3Die Arbeitsbeleuchtung

Zum Lesen oder Kochen, am Schreibtisch oder im Hobbyraum benötigen wir eine helle, kontrastreiche Beleuchtung. LEDs können hier mit gezieltem Lichtstrahl und heller Lichtfarbe punkten. Ob als LED-Strips, als LED-Leisten oder als glühbirnenartige Leuchtmittel liefern LED-Lampen helles Licht, mit dem wir optimal fokussieren und uns konzentrieren können.

Arbeitsbeleuchtung sollte immer mit ausreichender Hintergrundbeleuchtung kombiniert werden. Idealerweise sind alle drei Beleuchtungsfunktionen innerhalb eines Raumes angesiedelt. Dadurch erfährt der Raum nicht nur eine Gliederung in einzelne Nutzungsbereiche, sondern schafft auch beste Bedingungen für unsere Augen. Die wissen Abwechslung nämlich sehr zu schätzen.

Das richtige Licht am richtigen Platz

Welche Beleuchtung gehört wo hin? Hell oder dunkel? Mit Schirm oder ohne? Die Möglichkeiten sind schier grenzenlos. Mit ein paar Tipps bringen Sie die richtige Leuchte mit dem passenden Leuchtmittel an den perfekten Platz in Ihrer Wohnung.

  • Indirekte Beleuchtung

    Indirekte Beleuchtung

  • Blendfreie Beleuchtung

    Blendfreie Beleuchtung

  • Direkte Beleuchtung

    Direkte Beleuchtung

  • Die Verteilung im Raum

    Die Verteilung im Raum

  • Die Lichtfarbe

    Die Lichtfarbe

  • Die Farbwiedergabe

    Die Farbwiedergabe

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Indirekte Beleuchtung

Indirektes Licht blendet nicht. Es liefert eine sanfte Helligkeit und strahlt heimelige Wärme aus. Daher eignet es sich perfekt für stimmungsvolle Hintergrundbeleuchtung. LED-Beleuchtung kann hier zeigen, was sie kann. Als LED-Strips können sie beispielsweise unter Möbel- oder Treppenkanten, in Vitrinen oder hinter lichtdurchlässigen Paneelen angebracht werden. Sie schaffen eine indirekte Beleuchtung, die angenehm für das Auge ist, eine wohnliche Atmosphäre schafft und sogar in allen gewünschten Farben leuchten kann.

Blendfreie Beleuchtung

Grundsätzlich sollte keine Beleuchtung blenden. Am allerwenigsten jedoch kann man eine solche Beleuchtung bei Tisch gebrauchen. Nichts ist schlimmer, als bei einem gemütlichen Abendessen das Gegenüber nur mit zusammengekniffenen Augen betrachten zu können. Eine Hängeleuchte in passender Höhe montiert ist hier ideal. Sie wirft gleichmäßiges Licht auf den Esstisch, blendet aber niemanden, der drum herum sitzt.
Steh- und Tischleuchten sollten ebenfalls über einen entsprechenden Schirm verfügen, damit sie nicht blenden. Sollten Sie noch Energiesparlampen verwenden, gilt dies umso mehr, denn diese haben ein meist recht grelles Licht.
Und auch im Arbeitsbereich sollten Blendungen und Reflexionen vermieden werden, weil diese die Augen anstrengen und schnell ermüden. Mit einem Dimmer versehen, lässt sich die Helligkeit leicht regulieren.

Direkte Beleuchtung

Strahler, ob ein- oder untergebaut, liefern sehr zielgerichtetes Licht. Das ist gut für Arbeitsflächen oder die allgemeine Beleuchtung in Arbeits- und Badezimmern. Eben überall dort, wo viel Licht benötigt wird. Spezielle Schreibtischleuchten oder Scherengelenksleuchten lassen sich gezielt auf die zu beleuchtende Fläche einstellen. Das gilt natürlich auch für Strahler. Sie können dazu dienen, konkrete Lichtakzente im Raum zu setzen – wie es beispielsweise Bilderleuchten tun – oder Grundbeleuchtung zu gewährleisten. Aber auch rundum strahlende Deckenleuchten bieten viel direktes Licht. In Kombination mit einem Dimmer lässt sich das Licht ganz leicht der jeweiligen Situation anpassen.

Die Verteilung im Raum

Bevor Sie Leuchten installieren oder aufstellen, sollten Sie an die Stromversorgung denken. Überlegen Sie, wo Sie welches Licht benötigen und wie diese Beleuchtungsquelle angeschlossen werden soll. Wenn Sie rechtzeitig an Anschlüsse und Steckdosen denken, stolpern Sie später nicht über hässliche Verlängerungskabel.
Kombinieren Sie nach Möglichkeit die drei verschiedenen Beleuchtungsfunktionen in einem Raum. In einer Küche benötigen Sie in jedem Fall Arbeitsbeleuchtung über der Arbeitsfläche. Aber auch allgemeine Grundbeleuchtung ist notwendig, wenn Sie zu später Stunde den Wischmopp schwingen müssen. Und sanftes Stimmungslicht ist dann unerlässlich, wenn Sie einen Essplatz in der Küche haben.
Im Wohnzimmer kommen Sie in den meisten Fällen mit einer Deckenleuchte für die Grundbeleuchtung und gleichmäßig verteiltem direktem oder auch indirektem Aktzentlicht aus. Vitrinenbeleuchtung, Backlights hinter dem Flachbildfernseher oder Regal- beziehungsweise Bildbeleuchtung sorgen hier für ein angenehmes Ambiente.

Die Lichtfarbe

Hier ist nicht unbedingt Rot, Gelb oder Blau gemeint, sondern eher die Temperatur des Lichts, also die Frage, ob es sich um warmes, gelbliches Licht handelt oder um kühles, weißes Licht. War die alte Glühbirne der Inbegriff für gemütliches, warmes Licht, ist die Energiesparlampe das genaue Gegenteil. Sie wird als zu weiß, zu kalt und damit zu ungemütlich empfunden. Zwar gibt es mittlerweile auch warmtonige Energiesparlampen, doch reichen diese immer noch nicht an die Lichtfarbe einer Glühbirne heran.
LED-Leuchtmittel, LED-Streifen oder LED-Leisten gibt es in unterschiedlichen Lichtfarben. Und natürlich auch in Rot, Grün, Blau oder sonstigen Wunschfarben. Die Lichtfarbe wird in Kelvin (K) angegeben. Sogenanntes warmweißes Licht hat unter 3.300 K, neutralweißes Licht 3.300 bis 5.000 K und Kaltweiß bzw. Tageslichtweiß über 5.000 K. Zum Vergleich: Eine Kerze liegt bei 1.500 K, eine 60-Watt-Glühbirne bei 2.700 K und eine Xenon-Lampe wie im Autoscheinwerfer bei 4.500 bis 5.000 K.

Die Farbwiedergabe

Hat eine Lichtquelle eine gute Farbwiedergabe, sehen die Farben der beleuchteten Gegenstände natürlich aus. Um die Farbwiedergabequalität einer Lampe genau angeben zu können, wurde der Farbwiedergabeindex (Ra) eingeführt. Der Wert mit der natürlichsten Farbwiedergabe ist 100 Ra.

 

Leuchtmittel Farbwiedergabeindex
Sonnenlicht, Glühbirne 100 Ra
LED-Lampe 80-95 Ra
Energiesparlampe 80-89 Ra

 

 

Für gutes und entspanntes Sehen sollte in Büros und Werkstätten ein Farbwiedergabeindex von 80 Ra nicht unterschritten werden. In Wohn- und Schlafräumen darf man die Farbwiedergabe vernachlässigen und die Leuchtmittel entsprechend der zu erzeugenden Stimmung auswählen. Beim Kleiderschrank sollte man jedoch vorsichtig sein, sonst blitzen nachher blaue Socken unter dem grauen Anzug hervor. Die Farbwiedergabe ist übrigens nicht mit der Lichtfarbe zu verwechseln.

 

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